Sonderpädagogisches Förderzentrum Würzburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

                                  Projekt „Startrampe“

 

  Das Projekt gliedert sich in vier Phasen:

 

  1. Training von Schlüsselqualifikationen speziell im emotional-sozialen Bereich: Da im BLO-Unterricht der Schulen zur Lernförderung bereits Schlüsselqualifikationen trainiert wurden, geht es hier um eine Auffrischung der bereits gelernten Inhalte. Diese Wiederholung dient der Vorbereitung auf die weiteren Phasen des Projektes. Dauer des Trainings: 4 Tage

 

  1. Praxiserfahrungen in den Kolping-Werkstätten sammeln. Hier können folgende Werkstätten genutzt werden: Bau, Farbe, Metall, Garten- und Landschaftsbau und Holz.

Die Dauer dieser Vorbereitung auf die Arbeit in Betrieben beträgt mindestens 4 Wochen. Eine Orientierungsphase für Teilnehmer, die sich zunächst noch für keine Werkstatt entscheiden können, ist möglich und in der Dauer individuell festgelegt. Allerdings muss jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer am Ende der Phase mindestens 4 Wochen lang konstant in einer Werkstatt arbeiten.

 

  1. Eintägige Einweisung der Schüler. Danach: Eingliederung der Schüler in kooperierende Betriebe (Lernen an außerschulischen Lernorten). Die Dauer des Praktikums richtet sich nach den Wünschen der Betriebe. Da die Schülerinnen und Schüler noch der Vollzeitschulpflicht unterliegen, müssen die Ferien eingehalten werden.

 

  1. Mögliche Übernahme des Teilnehmers als ungelernter Arbeiter oder Auszubildender. Die Agentur für Arbeit würde in diesem Fall die Betriebe mit einem Eingliederungszuschuss unterstützen. Bei Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses ohne Ausbildung würde der Teilnehmer im folgenden Schuljahr die Adolph-Kolping-Berufsschule, Würzburg besuchen.

 

Die Klassenleiterinnen und Klassenleiter melden mögliche Teilnehmerinnen.  Dies geschieht in Absprache mit dem jeweiligen Reha-Berater der Agentur für Arbeit.

Klassenleiter und Eltern werden durch die Projektleitung informiert und das Einverständnis eingeholt.

Wichtig ist die ständige enge Begleitung der SchülerInnen durch den MSD aller beteiligten Schulen und der Sozialpädagogin unter Mitarbeit der KlassenleiterInnen.